11/14/2011

Ich melde mich zurück aus Sydney, diesmal mit einem längeren Text und hoffentlich mehr Fotos.

Als erstes möchte ich mal zeigen was wir gestern früh an einer Zimmertür im Hostel gefunden haben
ahhh!

Fast eine Woche bin ich jetzt schon hier und nein, ich habe mich noch nicht um einen Job gekümmert ;) Dafür war auch gar keine Zeit, denn Woche Nummer 1 war vollgestopft mit Touristenprogramm.
Dienstag früh um 7 bin ich in Sydney gelandet, dort wurden ich und eine Reihe anderer Backpacker  von unserem Tour Guide abgeholt. Nach  einiger Zeit stellte sich heraus dass dieser selbst  ein Backpacker aus Deutschland ist. Nachdem also alle eingesammelt waren ging es kurz in die Australian Backpackers Lounge,  nur 2 Minuten entfernt von unserem eigentlichen Hostel. Dort durften wir unser Gepäck abstellen und hatten ganze 10 Minuten Zeit unsere Jogginghosen gegen Sommerkleider einzutauschen und uns zu fünfzehnt ein kleines Bad zu teilen. Danach gingen wir, mit Abstecher im Hyde Park, in Richtung Opera House.


Mit Boot ging es von dort zu einem Strand, dessen Name mir entfallen ist. Wir liefen einige Treppen auf und ab und kamen irgendwann an diesem hübschen Örtchen an:





Nachdem wir uns ein paar Minuten den Wind um die Ohren blasen ließen ging es wieder zurück zum Strand, dessen Name mir entfallen ist und zum Abschluss gab es Fish and Chips, bzw. nur Chips für die Vegetarier ;)




Der Plan ging auf und keiner von uns ging vor 20 Uhr ins Bett. Am Mittwoch gingen wir alle zur Bank und bekamen sowohl unsere australischen Bankkonten, sowie unsere australischen Handynummern. Am Abend gab es ein Group Dinner in der Down Under Bar, es gab Burger for free und ein nettes Beisammensitzen. Erst am Donnerstag wurde es dann wieder etwas spannender, denn es ging endlich zum berühmten Bondi Beach und auch wenn das Wasser noch sehr kalt war (hier ist es ja erst Frühling und 30°C), trauten sich die Verrückten unter uns ins Wasser.  Wir fuhren mit dem Bus zu Bronti Beach und liefen von dort aus bis Bondi. 





Nach einem Nassen Tag gab es ein BBQ auf dem Dach unseres Hostels mit (echtem?) Aborigine, der uns ein bisschen was erzählt und ein paar Regentänze vorgeführt hat.
Freitag war dann endlich der Tag angekommen auf den ich schon seit Ewigkeiten gewartet hatte. Wir wurden von einem lustigen Typen zu einem abgelegenen Strand gebracht, wo wir einen Surfing-Crashkurs bekamen.
Zuerst wurden uns die wichtigsten Regeln genannt, welche unter anderem lauteten:
-          Look cool & have fun!
-          Don’t pee in your wetsuit
Außerdem sollte man niemals alleine surfen gehen, denn wenn man eine gute Welle erwischt braucht man schließlich jemanden der es später bestätigen kann! ;)
Nach ein paar Trockenübungen im Sand ging es dann endlich ins Wasser. Ich hatte wahrscheinlich noch nie in meinem Leben so viel Salzwasser in Nase, Augen und Mund, es war sehr, sehr anstrengend und viel schwieriger als wir alle erwartet hatten aber trotzdem hatten wir riesigen Spaß und nach vielen, vielen, vielen Versuchen  stand sogar ich irgendwann auf dem Board.





Am Abend waren wir noch mit zwei von den drei Surflehrern beim Abendessen.
Samstag haben wir, mit Muskelkater am ganzen Körper, einen Tagesausflug in die Blue Mountains gemacht. Die Aussicht war ganz fantastisch, und so wurde sogar ich dazu gebracht zu wandern ;)






Das war nur eine klitzekleine Auswahl von mittlerweile ca. 600 Fotos.

Und um noch einmal auf die Spinne zurückzukommen...die war nur aus Plastik :)
Bis die Tage,
See ya!


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